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YOOW - Mitglied im

I. T. Z.

Nachhaltigkeit lernen

Nachhaltigkeit lernen

YOOW e. V.

   
Zur Unterstützung von Unterrichtsinhalten suchte 2004 der Berufsschullehrer Norbert Hoffmann das Werkhaus Anti-Rost auf. Dessen Leiter Wolfgang Priewe erkannte die Möglichkeit für ein Projekt für "Jung und Alt". Bei der weiteren Zielsetzung für das Generationenprojekt gewann Wolfgang Priewe das Interesse des Deutsch-Sierra-Leonischen Vereins Bintuman. So fokussierte sich das Zusammenwirken von Schülern und Auszubildenden mit aktiven Senioren auf ein gemeinsames Engagement für Afrika - Sierra Leone. Dazu stieß als vierter Beteiligter der IB – Internationale Bund für Sozialarbeit.  
   
Nach fünf Jahren gemeinsamer Arbeit im losen Verbund der genannten Partner und unter der zeitweiligen Rechtsträgerschaft des Diakonischen Werkes Tempelhof-Schöneberg haben sich die Beteiligten entschlossen ihr Engagement in einen eigenständigen Rechtsträger einzubringen. Im Dezember 2008 wurde aus dem Projekt YOOW ein gemeinnütziger Verein:  
   


YOOW e.V. ................... Young and Old for One World
...................                  ......Jung und Alt für eine Welt

Der Vorstand:

1. Vorsitzender:            Wolfgang Priewe
2. Vorsitzender:            Peter Sorie Mansaray
Schriftführer:                Martin Platz
Schatzmeister:             Achim Ruppel

Seit 2010 Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband

Neuer Vorstand 2017:
1. Vorsitzende:             Sonja Zunker
2. Vorsitzender:            Andreas Kuhn-Fischer
Schatzmeister:             Achim Ruppel

YOOW folgt den Grundsätzen der
Initiative Transparente Zivilgesellschaft














 
YOOW verfolgt folgende Ziele:


A – Arbeit mit Jugendlichen:

Jugendliche, insbesondere in ihrer sozialen Einbindung bedürftige, werden in Projekte
eingebunden,  die ihre Ausbildung(smöglichkeiten) und die soziale Integration fördern.
Über die Arbeit mit sogenannten „Senior Experts“ mit Erfahrungen in der beruflichen und
betrieblichen Ausbildung erhalten die Jugendlichen eine Beistellung einer fachlichen und human
ressource, die – parallel zum schulischen Ausbildungsangebot – sie zusätzlich festigen kann
oder eine solche überhaupt erst ermöglicht. Die Jugendarbeit von YOOW erfolgt in freien,
eigenen Projekten oder in Kooperation mit Partnern, deren Einrichtungen der
schulischen Bildung oder beruflichen Ausbildung dienen. YOOW unterstützt deren
Arbeit bzw. ermöglicht über gemeinsame Projekte zur Afrikahilfe Zielsetzungen aus der
Gemeinsamkeit der Generationen für ein gemeinsames Ziel zugunsten bedürftiger Dritter.


B – Arbeit mit Senioren:

Aktiven Senioren wird die Möglichkeit eingeräumt, über – auch eigeninitiierte – Projektarbeit ihr
berufliches Erfahrungswissen einzubringen und bei der Eingliederung lern- oder schulschwacher
Jugendlicher zu unterstützen oder diesbezüglich über handwerkliche Projektarbeit Impulse und
Motivation ‚von Außen‘ beizusteuern. Dies erfolgt in freien, eigenen YOOW-Projekten oder in
Kooperation mit Partnern aus Bereichen der schulischen oder beruflichen Ausbildung nach
deren Zielsetzung und didaktischen Rahmenbedingungen. Somit besteht für aktive Senioren,
auch für solche, die vorzeitig aus dem Berufsleben entlassen worden sind, die Möglichkeit über
die Projektarbeit mit der jüngeren Generation und zugunsten von bedürftigen Dritten ggf.
Lebensinhalte für sich selbst neu zu definieren und zu festigen.


C – Die entwicklungspolitische Arbeit von YOOW in Gemeinsamkeit von Jugendlichen und     
Senioren erfolgt nach der Maßgabe:

1.     im Rahmen entwicklungspolitischer Grundsätze der Bundesrepublik Deutschland in Afrika in den Bereichen beruflicher Bildung, medizinischer Versorgung, landwirtschaftlicher Beratung und kulturellem Austausch nachhaltig zu arbeiten.

2.     Entwicklungspolitische Hilfsprojekte zu organisieren und mit den Partnern in Sierra Leone und in anderen Ländern Afrikas durchzuführen, somit Hilfe zur Selbsthilfe zu gewähren.

3.     Ausbildungs- und Arbeitsplätze für handwerkliche Berufe in Sierra Leone zu  schaffen, die Berufsschulen vor Ort mit dem notwendigen Zubehör und technischem Know-How zu unterstützen, damit diese ihre Ziele besser erreichen können.

4.     Den Auszubildenden zu helfen, ein langfristiges Einkommen und Beschäftigung zu sichern und dadurch die Lebensbedingungen armer Bevölkerungsgruppen dauerhaft zu verbessern.

5.     Die Situation der Frauen zu verbessern, indem sie (z.B.: durch die Bereitstellung von Nähmaschinen) eigene Existenzen sichern oder aufbauen können.

6.     Den Aufbau und die Pflege von Netzwerken mit anderen deutschen Entwicklungshilfe-Organisationen.

7.     Den Dialog mit den Partnern vor Ort nachhaltig zu pflegen, um die Qualität und den Standard der angebotenen Ausbildung sowie den Erhalt und den zielgerichteten Einsatz von Zuwendungen zu gewähren und Qualitätskontrollen durchzuführen.

8.    Monitoring und Analyse staatlicher Politik zur Bekämpfung der Armut im Sinne der UNO-Millennium-Entwicklungsziele.

9.    Begegnungen von Menschen – Jung und Alt – herbeizuführen, gemeinsame   Projekte zu entwickeln und durchzuführen und dies „auf Augenhöhe“ zu gewährleisten.

10.    Sich in der Ausbildung und zwischen den Geschlechtern für Chancengleichheit und Gleichberechtigung einzusetzen.

11.    In Deutschland das Bewusstsein für den Kontinent Afrika – seine Länder und Völker – dahingehend zu fördern, dass alle Menschen in einer Welt leben und daher voneinander und einem friedlichen Miteinander auch abhängig sind.

12.    Auch in Deutschland die Ziele der Gemeinsamkeit von Alten und Jungen zu fördern und sich für einen Ausgleich zwischen den Generationen mittels Aufklärung und Initiativen einzusetzen.

13.    Durchführung von Veranstaltungen und Seminaren zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland, um den Gedanken des Globalen Lernens und einer diesbezüglichen Nachhaltigkeit anhand konkreter YOOW-Projekte den Menschen nahe zu bringen.

14.    Aufgrund der neueren Entwicklung engagiert sich YOOW in der Flüchtlingshilfe zur Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die als Flüchtlinge vor Krieg und Vertreibung nach Deutschland gekommen sind.


GEMEINNÜTZIGKEIT


1.    Mit der Erfüllung der in § 2 genannten Aufgaben verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.    Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht unmittelbar eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

3.    Es darf sich keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigen.

4.    Alle dem Verein aus Mitgliedsspenden, Zuwendungen und sonstigen Einnahmen zufließenden Mittel sind nur für die Aufgaben des Vereins zu verwenden.

Die Gemeinnützigkeit ist vom FA für Körperschaften I in Berlin unter der St.-Nr. 27/682/51972 festgestellt worden.

YOOW-Hilfen in Afrika

Partner

Mazylis