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Nachhaltigkeit lernen

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YOOW - Ein Mode-Label



Zur Eröffnungsfeier des KOKUMA kam Lilly, die aus Sierra Leone stammt und in Berlin lebt, mit ihren Töchtern in afrikanischer Kleidung. Ich war total begeistert, - wegen der tollen Farben und der Schnitte.
So ist die Sache entstanden...daß wir eine Kollektion aus afrikanischen Stoffen begonnen haben.
Die Nachfrage ist sehr groß. Wenn wir unsere Mode bei Veranstaltungen vorstellen, bekommen wir ständig Anfragen, wo man sie erwerben kann. Jetzt gibt es eine Antwort: YOOW - Mode & Design (auch für Kinder) gibt es bei YOOW/Werkhaus Anti-Rost, Rathausstr. 28, 12105 Berlin-Mariendorf.
......
Projektbeschreibung:
In vier Tagen in der Woche wird in der Schneiderei des Werkhauses Anti-Rost genäht. Mitgetragen wird das Projekt von Kambura Tekasala, einem Designer aus der Demokratischen Republik Kongo. Die Stoffe kommen aus Sierra Leone, die wir mit Materialspenden aus einem Einrichtungshaus verarbeiten.
Die Gestaltung und Herstellung unserer Produkte erfolgen ehrenamtlich. Wenn wir die Produkte nun verkaufen, fließt der Erlös (abzüglich von Verbrauchsmaterialien, die noch erworben werden müssen) in vollem Umfang zurück in die Sierra-Leone-Hilfe: in YOOW-Projekte oder als Spende an die Partnerschaftsprojekte in Sierra-Leone.
Benötigte Unterstützung:
Personell sind wir z.Zt. gut ausgelastet, mit dem Werkhaus Anti–Rost und den Partnern in Sierra Leone kooperieren wir optimal.
Doch finanzielle Mittel für Begegnungen und einen Austausch vor Ort - damit sich Jung und Alt, die über die große Entfernung zwischen Berlin und Sierra Leone zusammenarbeiten, auch einmal kennenernen - sind leider nicht vorhanden. Hier würden wir uns hilfsbereite Sponsoren wünschen!


Projektleitung
:
Helga Mond, geb. in Priort bei Berlin, hat eine Schneiderlehre absolviert. Heirat und Mutter von drei Kindern. Nächtliche Heimarbeit. Später Herrenschneiderin in fester Anstellung bei den Französischen Allierten (Forces Françaises à Berlin).
Nach dem Tod des Ehemannes Engagement im Werkhaus Anti-Rost. Leitung der Nähkurse dort. Neben der Anleitung junger Frauen im Nähen und Schneidern, erfüllt sie Änderungswünsche, hilft bei Schnitten und ist für Rat und Tat immer ansprechbar.
Seit 5 Jahren Mitarbeit bei YOOW.
Gründung und Projektleiterin „Mode“.
Sozialpolitischer Effekt:
Im Werkhaus Anti-Rost besteht die Schneiderei schon seit vielen Jahren. Aktive Seniorinnen nutzen diese für ihr Hobby oder auch als Reparaturschneiderei für den Eigenbedarf. Ein wichtiger Aspekt beim gemeinsamen Nähen ist das Lernen voneinander und ein reger sozialer Kontakt. Denn über meine Nähkurse kommen auch jüngere Frauen dazu. Aufgrund der Idee mit afrikanischen Stoffen kreativ zu arbeiten kam es schnell zu Synergien: junges Modebewußtsein mit lebenslanger handwerklicher Erfahrung als Schneiderin, Jung und Alt faßten ein gemeinsames Ziel. Über das Interesse an der YOOW-Mode nehmen nun auch sehr junge Frauen (Studentinnen) an den Nähkursen teil. Und die älteren stellen sich gerne neuen modischen Herausforderungen.
Ausblick:
Über die nun weitere Entwicklung des Projekts wollen wir auf die zunehmende Nachfrage eingehen. Wird daraus ein „Markt“ für das YOOW-Label, in Kooperation mit Partnern in Sierra-Leone oder vielleicht sogar mit kommerziell geführten Unternehmen ein nachhaltiges Projekt entstehen? 
YOOW hat schon über 500 Nähmaschinen nach Sierra-Leone verschifft, Schulen und Ausbildungswerkstätten ausgerüstet und junge Frauen zur Existenzgründung unterstützt. So könnte man ein Ziel darin sehen, daß in Sierra-Leone Modeartikel für den deutschen (europäischen) Markt entstehen, der auf sozialgerechten und fair-trade-Ansprüchen begründet ist.
Helga Mond

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